Presse

07 Wandansicht

KunstSTÜCKE

22.05.2019

"Es ist beeindruckend, was in den Schulen geschaffenworden ist. Wir erleben im Ministerium eine einzigartige Werkschau, die es so noch nicht gegeben hat." sagt Bildungsministerin Karin Prien.

Grußwort der Fachaufsicht "Bildende Kunst", StudiendirektorinRenate Schoeneich

"Sehr geehrte Frau Ministerin Prien, liebe „Bewohnerinnen und Bewohner“ des Hauses,

es ist großartig, einen Teil der Ausstellung Kunststücke vom Februar dieses Jahres hier im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur ausstellen zu dürfen.

Herzlichen Dank dafür.

Sie sehen hier ausgewählte Arbeiten von Klasse eins bis zum Abiturjahrgang, die im Kunstunterricht an den Schulen entstanden sind. Wir halten diese Ausstellung für eine außerordentliche Wertschätzung der Arbeit der Schülerinnen und Schüler, aber auch der unterrichtenden Lehrkräfte, eine wirkliche Anerkennung.

Kunstunterricht ist insofern etwas Besonderes, als das die Schülerinnen und Schüler in vielen Unterrichtsphasen in besonderem Maße auch an dem Erforschen des Eigenen arbeiten. Kunstunterricht ist dabei nicht willkürlich, oder von einem IRGENDWIE geprägt, mal eben irgendwie die Irgendwie- Gefühle kritzeln, sondern Kunstunterricht ist immer auch an eine ästhetische Frage gebunden. Diese kann auch mal ein Kritzeln provozieren, aber kein Irgendwie-Kritzeln. Die ästhetische Frage trifft auf das Eigene, das man so manches Mal im Leben suchen muss.

In Ihren so zugewandten Worten während der Eröffnung der „Kunststücke“ im Februar stellten Sie einen Zusammenhang zwischen kultureller Arbeit und einem Beitrag zur gesellschaftlichen Bildung her.  Ich denke, wenn das Eigene unsere Schülerinnen und Schüler angetickt, angestupst, angestoßen wird, stärkt dies eine eigene, selbstständige Haltung und ist ein Baustein der demokratischen Erziehung. Manchmal rutscht dieser übergreifende und wichtige und die Kultur so wertvoll machende Aspekt in den Hintergrund, wenn man zwischen Kopierer, Lehrerzimmer, kurzen organisatorischen Absprachen und dem Kunstraum hin und her pendelt. Vielen Dank für diese Erinnerung und diese Klärung Frau Ministerin Prien. 

Ich möchte mich bei dem wunderbaren Team bedanken, lieber Klaus Müller von Schule trifft Kultur, Kultur trifft Schule, liebe Ute Dietz von Kunst Hoch Schule und bei dir liebe Friederike Rückert vom IQSH, es war toll mit euch arbeiten zu dürfen.

Wir wünschen, dass Sie Frau Ministerin und Sie liebe „Bewohnerinnen und Bewohner“ des Hauses Freude an den ausgewählten Bildern haben werden, dass die Bilder Sie einladen zu Entdeckungsreisen von Haltungen, Empfindungen und Sehgewohnheiten, dem Eigenen unserer Schülerinnen und Schüler."